Kamloops(80.000 Einwohner) selber ist ein durchaus lebhaftes Städtchen in einer ungewöhnlichen Umgebung.
Die Stadt ist umgeben von Bergen, welche sich allerdings eher steppenartig kahl präsentieren. Sieht auf jeden Fall interessant aus. Bedingt ist dies durch die heissen und trockenen Sommer, wie auch momentan noch vorherrschend. Dazu bietet die Stadt selber einige Höhenunterschiede weshalb ein Rad perfekt wäre. Darum versuche ich mich nächste Woche zu kümmern. Zuerst muss ich allerdings aus diesem einsamen Motel hier raus, in dem die Fenster nicht geöffnet werden können (und es war nur noch ein Raucherzimmer da) und nur eine Mikrowelle zur Verfügung steht (Das Motel wirbt mit einem Pool, der sich umgeben von Beton direkt neben einer Hauptverkehrsstrasse befindet). Ich kann auf einen Umzug ins Studentenwohnheim nächste Woche hoffen.Die Uni präsentiert sich übrigens mit einem
riesigen, gepflegten Campus und sehr freundlichen, hilfreichen Mitarbeitern. Man merkt also schon wo die Gelder hinfließen. Doch dazu später mehr. Auf jeden Fall gibt es hier unglaublich viele Asiaten. Warum weiß ich bisher auch nicht.Die Zeitverschiebung macht sich eigentlich nur noch wenig bemerkbar: Ich wache meist noch 2-3 Stunden zu früh auf und hab einen Müdigkeitseinbruch am Nachmittag. Im Übrigen wurde an der Uni schon mehrfach erwähnt, dass wenn im Umland die Früchte knapp werden, die Bären tatsächlich in Stadt hinabkommen, um sich am Müll zu laben (der regionale TV-Sender hat sogar eine entsprechende Werbung: „Be bear aware!“, Müll nur am Abholtag rausstellen und so weiter). Das is ne gute Sache, wenn sie doch nur schon da wären! :-)
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